Musikschulkongress in Münster

Vorsitzender Prof. Ulrich Rademacher eröffnet den Kongress des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM).

12.5.15 Alle zwei Jahre treffen sich Deutschlands Musikschullehrkräfte und tauschen sich über neue Entwicklungen aus. Am vergangenen Wochenende fand in Münster unter der Überschrift "MusikLeben Erbe. Vielfalt. Zukunft" der diesjährige Kongress statt. Die Musikschule Monheim war dieses Mal gleich mehrfach bei unterschiedlichen Arbeitsgruppen vertreten.

Musikschulleiter Georg Thomanek stellte die aktuellen Entwicklungen des Monheimer Modells dar, das in diesem Jahr um ein Begabtenförderungsprogramm erweitert wurde (hier das PDF Handout zu der Veranstaltung). Jörg Sommerfeld referierte über "Kinder sinnvoll fördern in heterogenen Gruppen: Binnendifferenzierter Instrumentalunterricht". Angelika Sheridan stellte ihr Konzept eines dirigierten Improvisationsorchesters vor, das als "[intern]MIO" auch in Monheim angeboten wird. Koray Sari erläuterte das Arrangieren für transkulturelle Ensembles.

[extern]Hier das gesamte Kongressprogramm und das neue Leitbild des Verbandes.

Gmeiner-Schüler führen „Des Kaisers neue Kleider“ auf

Kinder aus dem offenen Ganztag der Hermann-Gmeiner-Schule sind mit vollem Einsatz bei den Proben dabei.

Im Kooperationsprojekt mit der Musikschule tanzen, singen und spielen die Kinder

8.5.15. Kinder der Hermann-Gmeiner-Schule tanzen, singen und spielen das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Das Kooperationsprojekt zwischen offenem Ganztag und städtischer Musikschule besteht bereits seit zehn Jahren. Jedes Jahr ist eine öffentliche Bühnenaufführung der Höhepunkt.

Drei Lehrkräfte haben wieder mit einer großen Kindergruppe ein Musiktheaterstück einstudiert: Gerlinde Muhr-Birkhahn ist für den Tanzunterricht zuständig, Jan Sichtig hat das Schauspiel-Training übernommen und Gisela Schmelz, verantwortlich für Textbuch und die Märchenlieder, leitete die Chorproben und führt Regie. Alle Mitwirkenden freuen sich, in wunderbaren Kostümen Bühnenerfahrung zu sammeln. Die Geschichte spielt in der Barockzeit. Es geht um Mode und Eitelkeit, um List und auch Peinlichkeit. Das Publikum darf schon gespannt darauf sein zu erfahren, wie der Kaiser in der Monheimer Inszenierung ein Happy End der besonderen Art feiert.

Das Märchen wird am Freitag, 15. Mai, ab 19 Uhr in der Aula an der Hermann-Gmeiner-Schule, Erich-Klausener-Straße, aufgeführt und dauert rund eine Stunde. Der Eintritt kostet für Erwachsene einen Euro, für Kinder fünfzig Cent.

Klangvoller Besuch aus Malbork

Musikschüler aus Monheims polnischer Partnerstadt waren als Gäste in der Stadt und hatten ihren neuen Bürgermeister gleich mitgebracht

5.5.2015 Eine Besuchsgruppe mit Musikschülern aus Monheims polnischer Partnerstadt Malbork weilte vom 30. April bis 4. Mai zu Gast am Rhein. Den bereits länger geplanten Besuch nahm Bürgermeister Daniel Zimmermann zum Anlass, auch den Ende letzten Jahres neu gewählten Malborker Bürgermeister Marek Charzewski mit nach Deutschland einzuladen. Charzewski nahm diese Einladung dankend an und führt die Delegation der polnischen Gäste bei seinem Antrittsbesuch in Monheim am Rhein nun an.

Neben einer Reise des Freundeskreises Malbork, an der im letzten Sommer auch Bürgermeister Daniel Zimmermann teilgenommen hatte, waren im Frühjahr 2014 auch Monheimer Musikschüler nach Malbork gereist und hatten dort unter anderem in der großen Marienburg ein Konzert gegeben. Nun also erfolgte der Gegenbesuch. Die Malborker Schülerinnen und Schüler waren dabei in Monheimer Gastfamilien untergebracht. Zu dem umfangreichen Besuchsprogramm gehörte gleich am ersten Tag auch ein Empfang der Reisegruppe im Monheimer Ratssaal durch Bürgermeister Daniel Zimmermann, ein Workshop gemeinsam mit Monheimer Musikschülern, mehrere Konzerte und ein Freizeitaktivitäten.

Musikschulen erhalten gemeinsame Fördermittel für Musical-Projekte

Harmonieren gut beim gemeinsamen Musical-Projekt: Regisseur Sándor Pergel, Monheims Musikschulleiter Georg Thomanek sowie die beiden Bürgermeister Frank Schneider (Langenfeld) und Daniel Zimmermann (Monheim am Rhein) mit Langenfelds Musikschulleiter Jan Raderschatt (v.l.n.r.). Foto: Andreas Voss

Kooperation zwischen Langenfeld und Monheim am Rhein

28.4.15 Immer wieder blicken die Nachbarstädte Langenfeld und Monheim am Rhein über den Tellerrand, oder besser gesagt über die Autobahn 59, die als markante Stadtgrenze dient, um gemeinsames Wirken zum Wohle der Bürgerschaft in beiden Kommunen abzuklopfen und umzusetzen.

Von einem besonders gelungenen Projekt konnte jetzt von den beiden Bürgermeistern Frank Schneider und Daniel Zimmermann vor Journalisten berichtet werden. Gemeinsam mit den Musikschul-Leitern Jan Raderschatt (Langenfeld) und Georg Thomanek (Monheim am Rhein) sowie dem in beiden Städten aktiven Regisseur Dr. Sándor Pergel kündigten die Bürgermeister die Kooperation bei zwei Musical-Aufführungen an, die vom Landschaftsverband Rheinland mit insgesamt 15.000 Euro bezuschusst werden. Der positive Bescheid auf den bereits im vergangenen Jahr eingereichten und im Landtag beschlossenen Förderantrag basiert dabei vor allem auf dem Inklusionsgedanken und der Zusammenarbeit der beiden Städte. Denn neben den beiden Musikschulen werden auch die Langenfelder Förderschule an der Virneburgstraße sowie die Leo-Lionni-Förderschule aus Monheim am Rhein in die jeweiligen Aufführungen eingebunden. Die Kooperationsidee entstand aus der bereits seit mehreren Jahren bestehenden Vernetzung der beteiligten Institutionen. Der Ursprungsgedanke eines gemeinsamen Musicals wurde den jeweiligen Möglichkeiten und Intentionen angepasst, so dass es nun zu zwei Produktionen kommt, die sich aber gegenseitiger Unterstützung in Sachen Organisation und musikalischer Gestaltung bedienen.

Während in Langenfeld bereits die finalen Proben für das Musical „Robin Hood“ laufen, das am 5. Juni Premiere feiern wird, findet die Uraufführung des exklusiv von Felix Janosa (unter anderem bekannt durch „Ritter Rost“) für die Monheimer Musikschule geschriebenen Musicals „Rheinheim – Das Katastrophenmusical“ am 23. Oktober 2015 statt. Zu der explosiven Mischung, die die Zuschauer hier erwartet, soll erst im Sommer deutlich mehr verraten werden. Auch bis zum Vorverkaufsstart ist es hier noch eine Weile hin. Was da allerdings bislang schon in der Pipeline steckt, verspricht auf jeden Fall viel Sprengkraft.

Der Vorverkauf für das Langenfelder „Robin Hood“-Musical, das ein Publikum vom Grundschul- bis zum Erwachsenenalter anspricht, hat bereits begonnen. Karten sind im Vorverkauf des Bürgerbüros im Langenfelder Rathaus oder online unter [extern]www.schauplatz.de zu haben. Der Premiere am 5. Juni 2015 um 19.30 Uhr im Langenfelder Schauplatz (Stadthalle) folgen an den beiden darauffolgenden Tagen, 6. und 7. Juni, jeweils um 15.30 und um 19.30 Uhr vier weitere Aufführungen.

Das Musical „Robin Hood“ stammt aus der Feder von Martin Doepke, Elke Schlimbach, Grant Stevens, Hans Holzbecher und Andrea Friedrich. Nach der erfolgreichen Produktion des Musicals „Atlantis“ anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Musikschule Langenfeld im Jahr 2012 leiten die diesjährige Produktion der Langenfelder Musikschulleiter Jan Raderschatt, Regisseur Dr. Sándor Pergel, Vocal-Coach Britta von Anklang sowie die Gewandmeisterin Susanne Halbach. Zur Darstellercrew gehören 50 Sänger, Tänzer, Chorsänger und Statisten aus Langenfeld, Monheim, Hilden, Düsseldorf, Köln und Umgebung im Alter von 10 bis 70 Jahren sowie Kinder der Förderschule an der Virneburg.

Monheims musikalische Jugend beweist Spielfreude und Können

Die erfolgreichen jungen Monheimer Musiker und ihre großen Gratulanten im Saal der VHS. Foto: Thomas Spekowius

Preisträgerkonzert im Saal der Volkshochschule mit dem Bürgermeister als Gratulanten

26.2.15 Auszüge aus ihren Beiträgen, mit denen sie so erfolgreich beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen hatten, trugen am Donnerstagabend die zahlreichen Talente der Monheimer Musikschule im Saal der VHS vor. Dort hatten neben den beiden Musikschulleitern Georg Thomanek und Jörg Sommerfeld auch Bürgermeister Daniel Zimmermann und Kulturbereichsleiterin Sonja Baumhauer im Auditorium Platz genommen.

Insgesamt hatte sich im Januar 28 Kinder und Jugendliche aus der Gänselieselstadt erste und zweite Preise bei dem so traditionsreichen musikalischen Kräftemessen erspielt. „Mehr haben nur die deutlich größeren Städte im Kreis geschafft“, hob Georg Thomanek stolz hervor. Und auch der Bürgermeister, der am Ende Bücher-Gutscheine als kleine Anerkennung für die klangvollen Leistungen vergab, zeigte sich beeindruck. „Es war wirklich toll, Euch zuzuhören.“ Vertreten waren Instrumentalisten in den Solo-Kategorien Querflöte, Oboe, Saxophon, Trompete, Gitarre, Mandoline und Baglama. Außerdem gab es 2015 Monheimer Preisträger in den Ensemble-Wertungen Klavier vierhändig und Schlagzeug. Zwei weitere Teilnehmer erhielten zudem Preise als Klavierbegleiter. Mit Tibo Lam und Benjamin Dahmen schafften zwei junge Gitarristen der Monheimer Musikschule sogar die Qualifikation für das Landesfinale in Düsseldorf am 9. März. Zu den weiteren Preisträgern gehörten in diesem Jahr Julia Knott, Miriam Schönweiß, Leon Langer und Miriam Werner (Querflöte), Tim Boyke, Maxim Schmidt, Annika Bachhausen und Nadine Sonntag (Oboe), Johanna Scholz, Vincent Penkert und Amelie Behrendt (Saxophon), Johannes Ganter (Trompete), Felix Behrendt, Tobias Spekowius, Florian Kuhlmann, Pauline Scholz, Elias Farai und Michael Benning (Gitarre), Sarah Teschke (Mandoline) und Deniz Demir (Baglama), Elena Küppers und Anton Knaus (Klavier vierhändig) sowie Maurice Taube und Moritz Koch als Schlagzeugensemble und Tim Toska und Sarah Stork als Klavierbegleiter

Begabte Musikschüler bei Marke Monheim

Nadine Sonntag wurde bei "Klassik im Turm" von ihrer Lehrerin begleitet

Kooperation von Musikschule und Kulturverein

16.12.14. Begabte Schülerinnen und Schüler der Musikschule werden künftig bei den Schelmenturmkonzerten "[extern]Klassik im Turm" im Vorprogramm der Künstler auftreten. Das haben die beiden Einrichtungen miteinander vereinbart.

Den Anfang machte die junge Monheimer Oboistin Nadine Sonntag. Begleitet von ihrer Lehrerin [intern]Barbara Wirtz-Böhm trat sie am 23.11. beim Konzert des Pianisten [extern]Stefan Irmer auf. "Für uns ist das ein weiterer Baustein in unserem Begabtenprogramm. Wir wollen gerade für diese Schülerinnen und Schüler geeignete Möglichkeiten bieten, um in einem professionellen Rahmen ausfzutreten", so Musikschulleiter [intern]Georg Thomanek.

In Monheims Bläserklassen können jetzt auch Fortgeschrittene mitspielen und -lernen

Ab dem kommenden Schuljahr lernen Anfänger und Fortgeschrittene in den Monheimer Bläserklassen gemeinsam.

Gesamtschule und Musikschule entwickeln ihre erfolgreiche Kooperation weiter

4.12.14. Seit 2007 können die Schüler der Peter-Ustinov-Gesamtschule ab dem fünften Schuljahr ein Blasinstrument erlernen. Dazu müssen sie sich für die „[intern]Bläserklasse“ anmelden und lernen dann in kleinen Gruppen und als Klassenorchester zwei Jahre lang Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Horn, Euphonium oder Tuba.

Eine solche Form des Unterrichts ist inzwischen an vielen weiterführenden Schulen in Deutschland möglich. Allerdings bestehen in Monheim noch bessere Voraussetzungen. Denn die städtische Musikschule arbeitet hier bereits mit allen Grundschulen zusammen. Viele Kinder können daher schon ein Blasinstrument spielen, wenn sie in die Gesamtschule kommen. „Dafür waren die bisher gekauften Noten jedoch nicht gemacht“, erläutert Jörg Sommerfeld, bei der Musikschule unter anderem auch zuständig für den Bläserbereich. „Wir mussten daher ein völlig neues System entwickeln. Ab dem neuen Schuljahr können sich auf dessen Basis nun sowohl Anfänger als auch Kinder mit Vorkenntnissen in der Bläserklasse anmelden.“

Über die Arbeit in diesen Klassen können sich Eltern und Kinder auch beim Tag der offenen Tür der Peter-Ustinov-Gesamtschule, am Samstag, 6. Dezember, von 10 bis 13 Uhr informieren. An der Falkenstraße werden in Raum F07 dann unter anderem auch die Bläserklassen zu hören und zu sehen sein.

 

 

Rheinheim – Das Katastrophenmusical

Bild: fotolia

Jetzt mitmachen! Casting-Workshop der städtischen Musikschule am 29. November

11.11.14. Was für ein Szenario: In Rheinheim wird ein Actionfilm mit dem Superstar Briece Wullis gedreht. Dabei erfährt eine Gruppe von Jugendlichen, dass eine echte Katastrophe droht. Die Erwachsenen wiegeln ab, aber sie haben die Brisanz der Situation unterschätzt…

Hintergrund: Der bekannte Komponist und Songwriter Felix Janosa (unter anderem Ritter Rost) hat im Auftrag der städtischen Musikschule ein neues Comedy-Musical geschrieben, dass das Filmgenre der Katastrophenfilme kräftig durch den Kakao zieht. Janosa, selbst bekennender Fan von Filmen wie „Flammendes Inferno“ oder „2012“, hat die Story gemeinsam mit dem Leverkusener Autor Christian Linker entwickelt. Rheinheim wird von einer professionellen Band begleitet, die Show soll auch technisch auf hohem Niveau sein. Das Musical bietet, wie es sich für das Thema gehört, viel Action und Massenszenen. Es wird von unterschiedlichen Gruppen aus den Musikschulen Monheim am Rhein und Langenfeld in Kooperation gestaltet. Für die Hauptrollen sucht die Musikschule nun nach einem Ensemble von Jugendlichen. Dazu wird ein Casting-Workshop stattfinden, die Gewinner erhalten bis zur Aufführung im Herbst 2015 kostenlosen Schauspiel-, Gesangs- und Tanzunterricht.

Der Casting-Workshop findet am Samstag, 29. November, von 10.30 bis 17 Uhr in der Bregenzer Straße 12 statt. Teilnehmen können alle im Alter von 12 bis 19 Jahren. Anmeldungen werden bis zum 21. November unter [E-Mail]musikschule@monheim.de angenommen. Dabei sollten das Alter und die Interessen (Schauspiel, Tanz und / oder Gesang) angegeben werden.

Jugendblasorchester spielte in Wiener Neustadt

Das Monheimer Jugendblasorchester in Wiener Neustadt. Im Vordergrund das dortige Bläserensemble, das 1974 selbst zu Gast in Monheim am Rhein war. An der Tuba Musikschuleiter Prof. Mag. Raoul Herget. Foto: Christine Prigge

Die erste gemeinsame Konzertreise führte in die österreichische Partnerstadt

3.11.14. Zu seiner ersten Konzertreise war das gemeinsame Jugendblasorchester von Musikschule und Peter-Ustinov-Gesamtschule jetzt in der österreichischen Partnerstadt zu Gast. Bei einer Galaveranstaltung zu Ehren des Wiener Neustädter „Jahrhundertbürgermeisters“ Hans Barwitzius (1914-2005) spielten die Monheimer auch gemeinsam mit dem Bläserensemble der Wiener Neustädter Musikschule.

Es besteht aus erwachsenen Musikern, die alle als Jugendliche 1974 bei einer ähnlichen Reise Monheim besucht haben und nun als Profis in verschiedensten Symphonieorchestern mitwirken. Organisator Michael Wilczek aus Wiener Neustadt sagte nach dem Konzert: „Es war eine Freude, Euch bei uns zu haben. Ich denke, dass wir gemeinsam einen tollen Beitrag zu unserer Städtepartnerschaft geleistet haben.“

"Es war eine grandiose Reise, es hat viel Spaß gemacht und das Orchester einen riesigen Schritt nach vorne gebracht“, zog auch Dirigent Thomas Sieger ein durch und durch positives Fazit aus Sicht der Monheimer. Das Orchester ist hervorgegangen aus der langjährigen Kooperation von Gesamtschule und Musikschule im Bläserbereich. Co-Dirigentin ist Christine Prigge von der städtischen Gesamtschule. Mit unter den Konzertbesuchern in Österreich waren auch Monheims Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe und Kämmereileiter Guido Krämer in seiner Funktion als Partnerschaftskoordinator.

Blockflöten-Workshop für Fortgeschrittene im Grevel-Haus

Blockflötistin Vitina Adamo gibt in Monheim einen Workshop. Foto: privat.

Gemeinsames Angebot der evangelischen Kirchengemeinde und der städtischen Musikschule

16.9.14.  Fortgeschrittene Blockflötisten erhalten am Samstag, 4. Oktober, von 11 bis 17 Uhr die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einem besonderen Workshop weiterzuentwickeln.

Darin soll es einerseits um die Vertiefung von Klanggestaltung und Schnelligkeit gehen, andererseits soll aber auch das Vergnügen beim gemeinsamen Musizieren nicht zu kurz kommen. Neben Übungen zur Atemführung und Artikulation stehen deshalb abwechslungsreiche Werke auf dem Programm, die gemeinsam ober beim Einzelcoaching erarbeitet werden. Der Workshop ist eine Kooperation zwischen der städtischen Musikschule und der evangelischen Kirchengemeinde in Monheim am Rhein. Er findet im Johann-Wilhelm-Grevel-Haus, Falkenstraße 2, statt. Geleitet wird er von Blockflötistin Vitina Adamo und Kirchenmusikerin Gisela Schmelz.

Noten zum Üben werden vorher zugesendet. Die Teilnahmekosten für Erwachsene betragen 25 Euro, für Jugendliche ist das Angebot kostenlos. Anmeldungen nimmt Gisela Schmelz bis zum 1. Oktober telefonisch unter (0211) 712 367 oder per E-Mail an gisela.schmelz@gmx.de entgegen.

Musikschule startet Konzert-Tour durch Monheims Seniorenheime

In der Stadt für alle steckt viel Musik. Foto: Fotolia / Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 

Gitarrengruppe um den Musikschulpädagogen Andreas Selig spielt künftig 18 Auftritte im Jahr

12.9.14. Eine Gitarrengruppe mit erwachsenen Schülerinnen der Musikschule wird unter der Anleitung des Musikschulpädagogen [intern]Andreas Selig ab sofort dreimal im Jahr alle sechs Monheimer Seniorenheime besuchen, um dort gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ein offenes Singen zu veranstalten. So werden durch die Musikschule künftig 18 kleine Zusatzkonzerte im Jahr organsiert.

"Die Idee zu dem Angebot wurde von den Seniorenheimen sehr gut angenommen" berichtet Musikschulleiter Georg Thomanek. "Denn gerade das Singen aus der Jugendzeit bekannter Lieder bereitet den älteren Menschen erfahrungsgemäß sehr viel Freude." So können zum Beispiel auch alte Menschen beteiligt werden, die an einer Demenzerkrankung leiden, weil hier, trotz der bekannten Gedächtnislücken, häufig noch Erinnerungen an die alten Lieder vorhanden sind.

An diesem Mittwoch startete die kleine "Herbsttournee" des Musikschul-Ensembles im Baumberger Peter-Hofer-Haus. Bis Ende des Monats wird das Programm dann auch in die anderen Seniorenheime getragen. Das Finale wird am 24. September  im Louise-Schröder-Haus gespielt. Für diesen Zyklus wurde eigens ein Liederbuch zusammengestellt, das bei allen Veranstaltungen an die Senioren verteilt wird, um das Mitsingen zu erleichtern. Die Musikschule bietet das Angebot im Rahmen der Intensivierung ihrer Arbeit im Bereich der Inklusion an, deren Weiterentwicklung unter dem Begriff "Monheim am Rhein - Eine Stadt für alle" künftig auch zu den strategischen Zielen der Stadt zählen wird.

Das Schuljahr beginnt!

Vor allem über das Programm "MoMo" melden sich die Kinder bei der Musikschule an.

26.8.14. In diesen Tagen erhalten viele Monheimer Grundschulkinder ihre neuen Musikinstrumente. Mehr als die Hälfte aller Zweitklässler wollen im Programm "[intern]MoMo" ein Instrument erlernen.

Dazu wurde in den Sommerferien in allen Grundschulen und der Musikschule die Stunden- und Raumpläne gemacht und aufeinander abgestimmt. Zahlreiche Leihinstrumente mussten neu beschafft oder repariert werden. "Bis auf wenige Ausnahmen konnte der gesamte Unterricht direkt nach den Sommerferien beginnen. Wir sind zuversichtlich, dass Anfang Oktober wirklich alle Kinder einen Platz bei ihrem Wunschinstrument haben", so der stellvertretende Musikschulleiter [intern]Jörg Sommerfeld.  In Grundschulprogrammen anderer Städte müssen Kinder oft zur Sicherheit mehrere verschiedene Instrumente bei der Wahl angeben. In Monheim dagegen legt man großen Wert darauf, das jedes Kind genau sein Wunschinstrument erlernen kann. Das macht die Planung aufwändiger.

Der kostenlose Unterricht für alle Erstklässler beginnt in wenigen Wochen an allen Grundschulen.

Instrumentalunterricht in der Grundschule – Gute Erfahrungen aus Monheim am Rhein

Das Fachbuch „Instrumentalunterricht in der Grundschule“ ist im Verlag Breitkopf und Härtel erschienen.

Musikschullehrer Jörg Sommerfeld hat ein Buch mit zahlreichen Praxis-Tipps veröffentlicht

26.8.14. Der Monheimer Musikschullehrer [intern]Jörg Sommerfeld hat sein erstes Buch veröffentlicht. „Instrumentalunterricht in der Grundschule“ ist eines der ersten Fachbücher überhaupt zu einem Thema, bei dem die städtische Musikschule mit ihrem MoMo-Programm deutschlandweit beachtet wird. „Durch die reichhaltigen Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Themenfeldern haben wir hier gegenüber vielen anderen Städten einen zeitlichen Vorsprung“, erläutert Sommerfeld, der auch Kuratoriumsmitglied im Ruhrgebietsprogramm „[extern]Jedem Kind ein Instrument“ ist.

Das Buch geht die Thematik systematisch an. Viele praktische Erfahrungen aus der Organisation eines erfolgreichen Instrumentalunterrichts in der Grundschule sind in das Werk mit eingeflossen. Verbindungen zu den relevanten Wissenschaften werden hergestellt. Mehrere Monheimer Akteure kommen in Form von Interviews zu Wort. „Instrumentalunterricht in der Grundschule“ richtet sich vor allem an Lehrkräfte, bietet aber auch allen anderen Interessierten einen guten Überblick über Probleme und Lösungen in diesem neuen Feld der Musikschularbeit.

Das Buch ist im Verlag Breitkopf & Härtel erschienen. Es kostet 26,90 Euro und ist über den Buchhandel zu beziehen.

„Bass erstaunt“ – Neuer Blockflötenkurs auch für Erwachsene

Dozentin Gisela Schmelz mit dem eindrucksvollen Instrument, das in keinem Blockflöten-Ensemble fehlen sollte

Überraschender Sound mit samtig-dunklem Timbre

20.8.14. Unter dem Titel „Bass erstaunt“ startet die städtische Musikschule nach den Sommerferien ein neues Angebot. Jugendliche und Erwachsene mit Grundkenntnissen im Blockflötenspiel erhalten die Möglichkeit, in einem Spezialkurs das Musizieren auf der Bassblockflöte zu erlernen. „Im Prinzip spielt sich dieses Instrument genauso wie jede andere Blockflöte auch, die Griffe sind die gleichen, man braucht nur viel mehr Luft, erläutert Kursleiterin Gisela Schmelz. „Mit der Zeit entwickelt sich dann ein Gefühl für diesen dunklen, samtigen Klang.“

Die Wärme im Klang der Bassflöte wird vor allem diejenigen in Erstaunen versetzen, die im Grundschulalter eher schrille Erfahrungen mit der Sopranblockflöte gemacht haben. Denn der Sound der Bassblockflöte ist ein völlig anderer. Für alle, die in einem Blockflöten-Ensemble mitspielen möchte, ist es fast schon unumgänglich, dieses Instrument von Grund auf zu erlernen. Denn der Bass bildet das Fundament der Mehrstimmigkeit Der Kurs mit wöchentlichem Unterricht dauert ein Jahr, Leihinstrumente stehen zur Verfügung.

Die Teilnahme kostet monatlich 12 Euro (Jugendliche 10 Euro). Instrumente können für monatlich 8,50 Euro bei der Musikschule entliehen werden.