Begabte Musikschüler bei Marke Monheim

Nadine Sonntag wurde bei "Klassik im Turm" von ihrer Lehrerin begleitet

Kooperation von Musikschule und Kulturverein

16.12.14. Begabte Schülerinnen und Schüler der Musikschule werden künftig bei den Schelmenturmkonzerten "[extern]Klassik im Turm" im Vorprogramm der Künstler auftreten. Das haben die beiden Einrichtungen miteinander vereinbart.

Den Anfang machte die junge Monheimer Oboistin Nadine Sonntag. Begleitet von ihrer Lehrerin [intern]Barbara Wirtz-Böhm trat sie am 23.11. beim Konzert des Pianisten [extern]Stefan Irmer auf. "Für uns ist das ein weiterer Baustein in unserem Begabtenprogramm. Wir wollen gerade für diese Schülerinnen und Schüler geeignete Möglichkeiten bieten, um in einem professionellen Rahmen ausfzutreten", so Musikschulleiter [intern]Georg Thomanek.

In Monheims Bläserklassen können jetzt auch Fortgeschrittene mitspielen und -lernen

Ab dem kommenden Schuljahr lernen Anfänger und Fortgeschrittene in den Monheimer Bläserklassen gemeinsam.

Gesamtschule und Musikschule entwickeln ihre erfolgreiche Kooperation weiter

4.12.14. Seit 2007 können die Schüler der Peter-Ustinov-Gesamtschule ab dem fünften Schuljahr ein Blasinstrument erlernen. Dazu müssen sie sich für die „[intern]Bläserklasse“ anmelden und lernen dann in kleinen Gruppen und als Klassenorchester zwei Jahre lang Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Horn, Euphonium oder Tuba.

Eine solche Form des Unterrichts ist inzwischen an vielen weiterführenden Schulen in Deutschland möglich. Allerdings bestehen in Monheim noch bessere Voraussetzungen. Denn die städtische Musikschule arbeitet hier bereits mit allen Grundschulen zusammen. Viele Kinder können daher schon ein Blasinstrument spielen, wenn sie in die Gesamtschule kommen. „Dafür waren die bisher gekauften Noten jedoch nicht gemacht“, erläutert Jörg Sommerfeld, bei der Musikschule unter anderem auch zuständig für den Bläserbereich. „Wir mussten daher ein völlig neues System entwickeln. Ab dem neuen Schuljahr können sich auf dessen Basis nun sowohl Anfänger als auch Kinder mit Vorkenntnissen in der Bläserklasse anmelden.“

Über die Arbeit in diesen Klassen können sich Eltern und Kinder auch beim Tag der offenen Tür der Peter-Ustinov-Gesamtschule, am Samstag, 6. Dezember, von 10 bis 13 Uhr informieren. An der Falkenstraße werden in Raum F07 dann unter anderem auch die Bläserklassen zu hören und zu sehen sein.

 

 

Rheinheim – Das Katastrophenmusical

Bild: fotolia

Jetzt mitmachen! Casting-Workshop der städtischen Musikschule am 29. November

11.11.14. Was für ein Szenario: In Rheinheim wird ein Actionfilm mit dem Superstar Briece Wullis gedreht. Dabei erfährt eine Gruppe von Jugendlichen, dass eine echte Katastrophe droht. Die Erwachsenen wiegeln ab, aber sie haben die Brisanz der Situation unterschätzt…

Hintergrund: Der bekannte Komponist und Songwriter Felix Janosa (unter anderem Ritter Rost) hat im Auftrag der städtischen Musikschule ein neues Comedy-Musical geschrieben, dass das Filmgenre der Katastrophenfilme kräftig durch den Kakao zieht. Janosa, selbst bekennender Fan von Filmen wie „Flammendes Inferno“ oder „2012“, hat die Story gemeinsam mit dem Leverkusener Autor Christian Linker entwickelt. Rheinheim wird von einer professionellen Band begleitet, die Show soll auch technisch auf hohem Niveau sein. Das Musical bietet, wie es sich für das Thema gehört, viel Action und Massenszenen. Es wird von unterschiedlichen Gruppen aus den Musikschulen Monheim am Rhein und Langenfeld in Kooperation gestaltet. Für die Hauptrollen sucht die Musikschule nun nach einem Ensemble von Jugendlichen. Dazu wird ein Casting-Workshop stattfinden, die Gewinner erhalten bis zur Aufführung im Herbst 2015 kostenlosen Schauspiel-, Gesangs- und Tanzunterricht.

Der Casting-Workshop findet am Samstag, 29. November, von 10.30 bis 17 Uhr in der Bregenzer Straße 12 statt. Teilnehmen können alle im Alter von 12 bis 19 Jahren. Anmeldungen werden bis zum 21. November unter [E-Mail]musikschule@monheim.de angenommen. Dabei sollten das Alter und die Interessen (Schauspiel, Tanz und / oder Gesang) angegeben werden.

Jugendblasorchester spielte in Wiener Neustadt

Das Monheimer Jugendblasorchester in Wiener Neustadt. Im Vordergrund das dortige Bläserensemble, das 1974 selbst zu Gast in Monheim am Rhein war. An der Tuba Musikschuleiter Prof. Mag. Raoul Herget. Foto: Christine Prigge

Die erste gemeinsame Konzertreise führte in die österreichische Partnerstadt

3.11.14. Zu seiner ersten Konzertreise war das gemeinsame Jugendblasorchester von Musikschule und Peter-Ustinov-Gesamtschule jetzt in der österreichischen Partnerstadt zu Gast. Bei einer Galaveranstaltung zu Ehren des Wiener Neustädter „Jahrhundertbürgermeisters“ Hans Barwitzius (1914-2005) spielten die Monheimer auch gemeinsam mit dem Bläserensemble der Wiener Neustädter Musikschule.

Es besteht aus erwachsenen Musikern, die alle als Jugendliche 1974 bei einer ähnlichen Reise Monheim besucht haben und nun als Profis in verschiedensten Symphonieorchestern mitwirken. Organisator Michael Wilczek aus Wiener Neustadt sagte nach dem Konzert: „Es war eine Freude, Euch bei uns zu haben. Ich denke, dass wir gemeinsam einen tollen Beitrag zu unserer Städtepartnerschaft geleistet haben.“

"Es war eine grandiose Reise, es hat viel Spaß gemacht und das Orchester einen riesigen Schritt nach vorne gebracht“, zog auch Dirigent Thomas Sieger ein durch und durch positives Fazit aus Sicht der Monheimer. Das Orchester ist hervorgegangen aus der langjährigen Kooperation von Gesamtschule und Musikschule im Bläserbereich. Co-Dirigentin ist Christine Prigge von der städtischen Gesamtschule. Mit unter den Konzertbesuchern in Österreich waren auch Monheims Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe und Kämmereileiter Guido Krämer in seiner Funktion als Partnerschaftskoordinator.

Blockflöten-Workshop für Fortgeschrittene im Grevel-Haus

Blockflötistin Vitina Adamo gibt in Monheim einen Workshop. Foto: privat.

Gemeinsames Angebot der evangelischen Kirchengemeinde und der städtischen Musikschule

16.9.14.  Fortgeschrittene Blockflötisten erhalten am Samstag, 4. Oktober, von 11 bis 17 Uhr die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einem besonderen Workshop weiterzuentwickeln.

Darin soll es einerseits um die Vertiefung von Klanggestaltung und Schnelligkeit gehen, andererseits soll aber auch das Vergnügen beim gemeinsamen Musizieren nicht zu kurz kommen. Neben Übungen zur Atemführung und Artikulation stehen deshalb abwechslungsreiche Werke auf dem Programm, die gemeinsam ober beim Einzelcoaching erarbeitet werden. Der Workshop ist eine Kooperation zwischen der städtischen Musikschule und der evangelischen Kirchengemeinde in Monheim am Rhein. Er findet im Johann-Wilhelm-Grevel-Haus, Falkenstraße 2, statt. Geleitet wird er von Blockflötistin Vitina Adamo und Kirchenmusikerin Gisela Schmelz.

Noten zum Üben werden vorher zugesendet. Die Teilnahmekosten für Erwachsene betragen 25 Euro, für Jugendliche ist das Angebot kostenlos. Anmeldungen nimmt Gisela Schmelz bis zum 1. Oktober telefonisch unter (0211) 712 367 oder per E-Mail an gisela.schmelz@gmx.de entgegen.

Musikschule startet Konzert-Tour durch Monheims Seniorenheime

In der Stadt für alle steckt viel Musik. Foto: Fotolia / Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 

Gitarrengruppe um den Musikschulpädagogen Andreas Selig spielt künftig 18 Auftritte im Jahr

12.9.14. Eine Gitarrengruppe mit erwachsenen Schülerinnen der Musikschule wird unter der Anleitung des Musikschulpädagogen [intern]Andreas Selig ab sofort dreimal im Jahr alle sechs Monheimer Seniorenheime besuchen, um dort gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ein offenes Singen zu veranstalten. So werden durch die Musikschule künftig 18 kleine Zusatzkonzerte im Jahr organsiert.

"Die Idee zu dem Angebot wurde von den Seniorenheimen sehr gut angenommen" berichtet Musikschulleiter Georg Thomanek. "Denn gerade das Singen aus der Jugendzeit bekannter Lieder bereitet den älteren Menschen erfahrungsgemäß sehr viel Freude." So können zum Beispiel auch alte Menschen beteiligt werden, die an einer Demenzerkrankung leiden, weil hier, trotz der bekannten Gedächtnislücken, häufig noch Erinnerungen an die alten Lieder vorhanden sind.

An diesem Mittwoch startete die kleine "Herbsttournee" des Musikschul-Ensembles im Baumberger Peter-Hofer-Haus. Bis Ende des Monats wird das Programm dann auch in die anderen Seniorenheime getragen. Das Finale wird am 24. September  im Louise-Schröder-Haus gespielt. Für diesen Zyklus wurde eigens ein Liederbuch zusammengestellt, das bei allen Veranstaltungen an die Senioren verteilt wird, um das Mitsingen zu erleichtern. Die Musikschule bietet das Angebot im Rahmen der Intensivierung ihrer Arbeit im Bereich der Inklusion an, deren Weiterentwicklung unter dem Begriff "Monheim am Rhein - Eine Stadt für alle" künftig auch zu den strategischen Zielen der Stadt zählen wird.

Das Schuljahr beginnt!

Vor allem über das Programm "MoMo" melden sich die Kinder bei der Musikschule an.

26.8.14. In diesen Tagen erhalten viele Monheimer Grundschulkinder ihre neuen Musikinstrumente. Mehr als die Hälfte aller Zweitklässler wollen im Programm "[intern]MoMo" ein Instrument erlernen.

Dazu wurde in den Sommerferien in allen Grundschulen und der Musikschule die Stunden- und Raumpläne gemacht und aufeinander abgestimmt. Zahlreiche Leihinstrumente mussten neu beschafft oder repariert werden. "Bis auf wenige Ausnahmen konnte der gesamte Unterricht direkt nach den Sommerferien beginnen. Wir sind zuversichtlich, dass Anfang Oktober wirklich alle Kinder einen Platz bei ihrem Wunschinstrument haben", so der stellvertretende Musikschulleiter [intern]Jörg Sommerfeld.  In Grundschulprogrammen anderer Städte müssen Kinder oft zur Sicherheit mehrere verschiedene Instrumente bei der Wahl angeben. In Monheim dagegen legt man großen Wert darauf, das jedes Kind genau sein Wunschinstrument erlernen kann. Das macht die Planung aufwändiger.

Der kostenlose Unterricht für alle Erstklässler beginnt in wenigen Wochen an allen Grundschulen.

Instrumentalunterricht in der Grundschule – Gute Erfahrungen aus Monheim am Rhein

Das Fachbuch „Instrumentalunterricht in der Grundschule“ ist im Verlag Breitkopf und Härtel erschienen.

Musikschullehrer Jörg Sommerfeld hat ein Buch mit zahlreichen Praxis-Tipps veröffentlicht

26.8.14. Der Monheimer Musikschullehrer [intern]Jörg Sommerfeld hat sein erstes Buch veröffentlicht. „Instrumentalunterricht in der Grundschule“ ist eines der ersten Fachbücher überhaupt zu einem Thema, bei dem die städtische Musikschule mit ihrem MoMo-Programm deutschlandweit beachtet wird. „Durch die reichhaltigen Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Themenfeldern haben wir hier gegenüber vielen anderen Städten einen zeitlichen Vorsprung“, erläutert Sommerfeld, der auch Kuratoriumsmitglied im Ruhrgebietsprogramm „[extern]Jedem Kind ein Instrument“ ist.

Das Buch geht die Thematik systematisch an. Viele praktische Erfahrungen aus der Organisation eines erfolgreichen Instrumentalunterrichts in der Grundschule sind in das Werk mit eingeflossen. Verbindungen zu den relevanten Wissenschaften werden hergestellt. Mehrere Monheimer Akteure kommen in Form von Interviews zu Wort. „Instrumentalunterricht in der Grundschule“ richtet sich vor allem an Lehrkräfte, bietet aber auch allen anderen Interessierten einen guten Überblick über Probleme und Lösungen in diesem neuen Feld der Musikschularbeit.

Das Buch ist im Verlag Breitkopf & Härtel erschienen. Es kostet 26,90 Euro und ist über den Buchhandel zu beziehen.

„Bass erstaunt“ – Neuer Blockflötenkurs auch für Erwachsene

Dozentin Gisela Schmelz mit dem eindrucksvollen Instrument, das in keinem Blockflöten-Ensemble fehlen sollte

Überraschender Sound mit samtig-dunklem Timbre

20.8.14. Unter dem Titel „Bass erstaunt“ startet die städtische Musikschule nach den Sommerferien ein neues Angebot. Jugendliche und Erwachsene mit Grundkenntnissen im Blockflötenspiel erhalten die Möglichkeit, in einem Spezialkurs das Musizieren auf der Bassblockflöte zu erlernen. „Im Prinzip spielt sich dieses Instrument genauso wie jede andere Blockflöte auch, die Griffe sind die gleichen, man braucht nur viel mehr Luft, erläutert Kursleiterin Gisela Schmelz. „Mit der Zeit entwickelt sich dann ein Gefühl für diesen dunklen, samtigen Klang.“

Die Wärme im Klang der Bassflöte wird vor allem diejenigen in Erstaunen versetzen, die im Grundschulalter eher schrille Erfahrungen mit der Sopranblockflöte gemacht haben. Denn der Sound der Bassblockflöte ist ein völlig anderer. Für alle, die in einem Blockflöten-Ensemble mitspielen möchte, ist es fast schon unumgänglich, dieses Instrument von Grund auf zu erlernen. Denn der Bass bildet das Fundament der Mehrstimmigkeit Der Kurs mit wöchentlichem Unterricht dauert ein Jahr, Leihinstrumente stehen zur Verfügung.

Die Teilnahme kostet monatlich 12 Euro (Jugendliche 10 Euro). Instrumente können für monatlich 8,50 Euro bei der Musikschule entliehen werden.