Flautissimo feiert Jubiläum

Flautissimo trat gemeinsam mit "Hast du Töne" von der Musikschule Erkrath (links im Bild) auf.

Das Blockflötenensemble der Musikschule wird 20 Jahre alt

13.3.14. Seit zwei Jahrzehnten musiziert "Flautissimo" nun schon unter der Leitung von [intern]Gisela Schmelz. In einem Konzert mit Gästen wurde das Ereignis in der Altstadtkirche Monheim gefeiert.

Die Mitglieder des Ensembles spielen die gesamte Blockflötenfamilie vom riesigen Subbass bis zur Sopraninoflöte. "20 Jahre, das sind rund 1400 Stunden, in denen wir zusammen geprobt haben", so die Leiterin. In über 100 Auftritten ist das generationsübergreifende Ensemble zusammengewachsen, und drei der Gründungsmitglieder spielen auch heute noch mit.

Zweiter SVA-Workshop der Musikschulen Leichlingen, Langenfeld und Monheim

Smartphones und Tablets standen im Mittelpunkt des Workshops

5000 Euro Spende für die Begabtenförderung von der Weik-Stiftung

16.3.14 Einen ganzen Tag haben Schülerinnen und Schüler der "Studienvorbereitenden Ausbildung" (SVA) der drei Musikschulen gemeinsam gearbeitet. Nach einem Konzert im Schelmenturm ging es um den sinnvollen Einsatz von Smartphones und Tablets zum Üben und zum Musikmachen.

Zu Beginn des Tages überreichten Elisabeth und Bernhard Weik einen Scheck ihrer [extern]Stiftung über 5000 € für die Begabtenförderung der drei Musikschulen. Die anwesenden Schulleiter und Stellvertreter dankten sehr, damit könnten weitere Veranstaltungen durchgeführt werden. Nach dem Konzert zu Beginn wurde unter der Leitung von [intern]Max Schweder am Einsatz von mobilen Geräten zum Musikmachen geübt. Der nächste Workshop ist in diesem Jahr in Leichlingen geplant. Links der "Track", der aus der Musik von 6 Smartphones und 3 Tablets entstanden ist. Schweder nennt ihn "Ambienttriphop".

Jugend Musiziert - And the Winner is...

Das Saxophontrio Lotta Bormacher, Amelie Behrendt und Johanna Scholz erspielte einen ersten Preis.

Preisträgerkonzert im Schelmenturm am 8.2.14

29.1.14 Am vergangenen Wochenende hat in der Musikschule der Stadt Langenfeld der Regionalwettbewerb Jugend Musiziert des Kreises Mettmann stattgefunden. Insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler der Musikschule Monheim am Rhein erspielten einen Preis.

Es gab vierzehn erste Preise, elf zweite und einen dritten Preis in den verschiedenen Wettbewerbskategorien und Altersgruppen. Die genauen Ergebnisse sind auf der [extern]Homepage von Jugend Musiziert abrufbar. "Ich bin sehr stolz auf die Monheimer Preisträger. In diesem Jahr waren viele von ihnen aus den Kooperartionsprogrammen MoMo und Bläserklasse. Wir werden in Zukunft noch mehr daran arbeiten, hier schon die Begabtenförderung zu beginnen", sagte Georg Thomanek nach dem Wettbewerb. Der Leiter der Monheimer Musikschule ist auch Mitglied im Regionalausschuss Jugend Musiziert.

Am Samstag den 8.2.14 ist im Schelmenturm das Preisträgerkonzert der Stadt, bei dem viele Teilnehmer nochmals einen Auschnitt aus ihrem Wettbewerbsprogramm präsentieren.

Wiener Neustadt - Musikschule der Partnerstadt besucht.

Direktor Prof. Mag. Raoul Herget kündigt das Konzert der Streicher an

17.1.14. Auf Einladung der österreichischen Partnerstadt haben Musikschulleiter Georg Thomanek und Stellvertreter Jörg Sommerfeld die dortige [extern]Musikschule besucht. Dabei kamen es für beide Seiten zu einem sehr fruchtbaren und zum Teil überraschenden Austausch.

Der konkrete Anlass war ein Konzert der Streicher der Musikschule im Stadttheather. Neben dem Kinder- und Jugendorchester traten mehrere junge Solisten auf. Das technische und musikalische Niveau der Kinder war beeinduckend für die Gäste aus Deutschland. Die Musikschule Wiener Neustadts war bis vor kurzem noch ein Konservatorium, das eigene Berufsabschlüsse vergeben konnte. Umgekehrt waren die Österreicher sehr neugierig auf die vielen Schulkooperationen in Monheim am Rhein. Diese sind schulrechtlich im Nachbarland viel schwieriger zu realisieren. Ein Austausch auch von Schülern wurde besprochen und soll schon im nächsten Schuljahr in Angriff genommen werden.

Musikschulen arbeiten bei Studienvorbereitung zusammen

Mateusz Gaik bei einem Konzert im Jahr 2006 noch als SVA-Schüler. Inzwischen ist er selbst Gitarrenlehrer.

Monheim, Langenfeld und Leichlingen legen gemeinsames Programm auf

13.12.13 Die Vorbereitung auf ein Musikstudium gehört zu den Kernaufgaben öffentlicher Musikschulen. An den Musikhochschulen müssen die Bewerber eine anspruchsvolle praktische und theoretische Aufnahmeprüfung bestehen, bevor sie zum Studium zugelassen werden.

Naturgemäß sind es immer nur einige wenige Schüler, die an jeder einzelnen Musikschule an der "Studienvorbereitenden Ausbildung" (SVA) teilnehmen. Zur SVA gehört ein Hauptfach, ein Nebenfach und Theorieunterricht. Um diesen Jugendlichen ein besseres Angebot machen zu können, arbeiten die drei Einrichtungen nun zusammen. Der erste Schritt sind drei Konzerte und Workshops in diesem Schuljahr. In den Konzerten erwerben die Schülerinnen und Schüler zusätzliche Auftrittserfahrungen, in den Workshops soll wichtiges Theoriewissen praxisnah und motivierend vermittelt werden. Am vergangenen Wochenende fand der erste Termin in Langenfeld statt, im Workshop ging es um die Anwendung der im Musikstudium unentbehrlichen Notationssoftware. Der nächste Termin wird im Frühjahr in Monheim sein, neben einem Konzert geht es dann um die Anwendung von mobilen Geräten wie Smartphones für das Üben und Aufnehmen von Musik. Ein dritter Termin folgt im Sommer in Leichlingen. Die Ausweitung der Kooperation ist geplant, dazu sollen aber zunächst die Erfahrungen in diesem Schuljahr ausgewertet werden.

Hermann-Gmeiner-Schule bekommt Musikschwerpunkt

Singen verbindet Menschen. Auch das ist eine Idee des Programms JEKISS.

MoMo, Musical und JEKISS: Drei Säulen der Kooperation

4.12.13 Seit diesem Schuljahr hat sich die Zusammenarbeit zwischen Gmeinerschule und Musikschule stark weiterentwickelt. Neben die schon lange bestehenden Angebote [intern]Musiktheater im Offenen Ganztag und [intern]MoMo tritt nun auch ein Gesangsprogramm mit Namen [extern]JEKISS.

Letzteres wurde in Münster entwickelt und verbindet eine Fortbildung mit einem speziellen Liedrepertoire. Die Gesangslehrerin der Musikschule [intern]Viola Kerpa übt wöchentlich das Singen mit den Lehrerinnen der Grundschule, die ihre Kenntnisse dann direkt im eigenen Unterricht anwenden können. Dabei werden die vielen Lieder nicht nur in der Musikstunde verwendet. Sie bieten auch vielfältige Möglichkeiten, um die Sprachentwicklung oder die Körperwahrnehmung der Kinder zu fördern. Die Texte haben Anknüpfungspunkte auch für andere Unterrichtsthemen, so dass sie sich im Laufe des Schultages immer wieder einsetzen lassen.

Marlo Strauß verabschiedet sich mit einem Konzert

Mit Capella Aquisgrana verabschiedet sich Marlo Strauß (2. v. r.) von Monheim am Rhein.

19.11.13 Nach jahrzehntelanger Tätigkeit verabschiedet sich der Mandolinen- und Gitarrenpädagoge von der Musikschule Monheim. Er war ebenso Leiter des Zupforchesters der Musikschule und Mitglied im Leitungsteam.

"Ich habe hier immer gerne gearbeitet, nach 35 Jahren möchte ich aber nun privaten Gründen den Schwerpunkt meiner Arbeit lieber in der Nähe meines Wohnorts Aachen aufbauen", so Marlo Strauß selbst. Er lädt alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler zu einem Konzert seiner Gruppe "Capella Aquisgrana" ein. Gespielt werden spanische, italienische und englische Musik des 16.-18. Jahrhunderts, Werke von Sammartini, de Pres, Negri, van Eyck, Sanz und anderen. Das Konzert findet am Samstag, 30.11.13 um 17 Uhr in der evangelischen Friedenskirche, Schellingstraße 13 in Baumberg statt. Der Eintritt ist frei.

Großaufgebot von Musikschule und Gesamtschule zu Sankt Martin

Eine der jungen Monheimer Bläsergruppen zu Gast in der Kita Grunewaldstraße.

Mittendrin statt nur dabei – Über 90 Bläser waren in den letzten Tagen aktiv

13.11.13 In den letzten Tagen waren die jungen Bläser der Städtischen Musikschule bei zahleichen Veranstaltungen im Stadtgebiet rund um das Martinsfest im Einsatz. Höhepunkt war dabei natürlich der Monheimer Martinszug, bei dem diesmal bereits über 90 Kinder und Jugendliche der Musikschule als stationäre Kapellen und aktive Teilnehmer im Zug dabei waren – und jedes Jahr werden es mehr.  Auch in vielen Kindertagesstätten hatten die Bläser zuvor für eine stimmungsvolle Atmosphäre und die Pflege eines in Monheim am Rhein besonders liebevoll und auch durch den Einsatz von gleich zwei örtlichen Martinskomitees intensiv gepflegten Brauchtums beigetragen.

Möglich ist das seit zehn Jahren stetig wachsende musikalische Engagement insbesondere durch die Kooperation der Städtischen Musikschule mit der [intern]Peter-Ustinov-Gesamtschule. „Durch die Arbeit in den beiden Bläserklassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 wurde der Grundstock für inzwischen schon zwei gemeinsame Blasorchester und eine Bigband gelegt“, berichtet der stellvertretende Musikschulleiter Jörg Sommerfeld. Vor allem das Konzept „Kinder spielen für Kinder“ komme bei den Auftritten seiner jungen Musiker stets besonders gut an. „Und ganz besonders stolz waren wir in diesem Jahr natürlich, dass wir erstmals auch bei der Mantelteilung an der St-Gereon-Kirche spielen durften“, betont Sommerfeld. Durch die Einführung der stationären Kapellen, die an festen Standorten entlang des Zugwegs spielen, konnten inzwischen auch die jüngsten Blasmusiker schon in das Gesamtkonzept rund um den Martinstag eingebunden werden. Manch junger Bläser wird bei seinem Einsatz vielleicht schon davon geträumt haben, im nächsten Jahr auch mal bei den "Großen" im Zug mitlaufen zu dürfen. Denn das von der Instrument-Beherrschung her deutlich anspruchsvollere gleichzeitige Laufen und Spielen ist den älteren „Hasen“ unter Monheims jungen Musikern vorbehalten. Und wer weiß, vielleicht wird im nächsten Jahr ja auch schon die Grenze von 100 beteiligten Bläsern im Monheimer Martinszug geknackt.

Schüleraustausch mit Malborker Musikschule geplant

Malborker Delegation und Monheimer Gastgeber vereint vor dem Schelmenturm (von links): Dorota Grzybek, Ursula Niebuhr, Margret Jenniches, Georg Thomanek, Dorota Grochecka, Krzysztof Maciag und Daniel Zimmermann.

Delegation aus polnischer Partnerstadt zu Besuch / Interessante Vergleiche

11.7.13. Mit einem Schüleraustausch wollen die Monheimer und die Malborker Musikschule im Frühjahr 2014 beginnen. Das wurde beim Besuch einer Delegation aus der polnischen Partnerstadt vereinbart. Die Lehrkräfte Dorota Grochecka, Krzysztof Maciag und Dorota Grzybek verschafften sich bei Unterrichts- und Konzertbesuchen einen Eindruck von der hiesigen Arbeit.

Die Musikschulsysteme beider Länder unterscheiden sich erheblich, sodass der fachliche Austausch mit den Monheimer Kollegen viele interessante Vergleiche anregte. Insbesondere die Zusammenarbeit mit allgemeinbildenden Schulen wie bei MoMo, dem Monheimer Modell „Musikschule für alle!“, ist in Polen unbekannt. Auch vom Konzert der Preisträger des Wettbewerbs „[intern]Jugend musiziert“ im Schelmenturm zeigten sich die Lehrkräfte aus Polen beeindruckt.

 

Eine Gruppe Monheimer Musikschüler soll im Frühjahr 2014 ein gemeinsames Konzert in Malbork mit dortigen Instrumentalisten geben. Ein Gegenbesuch ist dann für 2015 geplant. „Das wird spannend. Gerade Musikschulen beteiligen sich gern am internationalen Schüleraustausch, denn über die Musik kann auch ohne Sprachkenntnisse ein Gemeinschaftserlebnis entstehen. Wir wollen dies künftig intensivieren“, sagte Musikschulleiter Georg Thomanek.